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22.4.2020 Webredaktion

E-Mail der Präsidentin des DSV Mona Küppers an die Mitgliedsvereine:

Liebe Vereinsvertreterinnen und -vertreter,

die Corona-Pandemie bestimmt zurzeit in außergewöhnlicher Weise jeden Tag unser Leben. Auch für das Segeln gelten spezielle Vorschriften. Diese sind sie zum Teil von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und ständigen Änderungen unterworfen. So hatte zum Beispiel die Wasserschutzpolizei Berlin am 3. April 2020 Richtlinien für den Wassersport veröffentlicht, nach denen für uns Seglerinnen uns Segler vieles möglich gewesen war, was wir uns zu dieser Jahreszeit wünschen. Leider wurden diese Erlaubnisse schon nach drei Tagen vom Berliner Senat wieder zurückgenommen.

Um für das Segeln bundesweit vernünftige Regelungen zu erreichen, hat der Deutsche Segler-Verband (DSV) über das Forum Wassersport des Deutschen Olympischen Sportbundes eine entsprechende Initiative gestartet. Wir haben gegenüber der Innenministerkonferenz und den zuständigen Staatssekretären im Bundesministerium des Innern und des Bundesministeriums für Verkehr vorgetragen, was jetzt für unsere Mitglieder möglich sein kann und auch möglich sein muss.

Freizeitsegeln
Wir fordern, dass das Segeln, wenn es alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderen Person (ohne jede sonstige Gruppenbildung) ausgeübt wird, unter den Begriff „Individualsport“ subsumiert wird. Damit fällt das Segeln, wie andere Wassersportarten auch, unter den Ausnahmetatbestand der Rechtsvorschriften zum Verhalten während der Corona-Krise. Dann ist Segeln als Aktivität an der frischen Luft mit vorstehenden Einschränkungen zulässig.

Arbeiten im Winterlager
Wir setzen uns dafür ein, dass alle vorbereitenden Arbeiten am Boot und insbesondere das Slippen und Kranen der Boote auch in unseren Vereinen erlaubt wird. Natürlich alles stets mit den Maßgaben, dass es dabei zu keiner Gruppenbildung kommen darf und dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Vereine und Hafenanlagen müssen dazu geöffnet werden. Eine Antwort der Bundesbehörden steht zum jetzigen Zeitpunkt leider noch aus. Sobald wir etwas Neues erfahren, lesen Sie es auf unserer Webseite www.dsv.org.

Trainingsbetrieb/Leistungssport
Darüber hinaus fordern wir, dass der Trainingsbetrieb für Leistungssportlerinnen und -sportler sukzessive auch über die bis jetzt getroffenen Vereinbarungen für Olympiastützpunkte hinaus erlaubt wird. Vorstellbar ist folgendes Szenario: As ersten Schritt schlagen wir vor, das Wassertraining in Kleingruppen mit bis zu drei Booten und maximal fünf Personen inklusive Trainer zu gestatten. Vor- und Nachbesprechungen sind im Nachgang online von zu Hause durchzuführen. Die Sanitärbereiche bleiben noch geschlossen. Wenn mehr als eine Gruppe von dem Vereinsgelände aus trainiert, sind die Anfangs- und Endzeiten des Trainings so zu legen, dass die verschiedenen Trainingsgruppen keine Kontaktzeiten haben – weder beim Auf-/Abbauen der Boote, noch auf der Rampe oder auf dem Vereinsgelände. Auf dem Wasser sind die Trainingsareale verschiedener Trainingsgruppen mit ausreichend Abstand zu wählen. Wenn vorhanden können Onboard-Kameras während des Trainings und im Nachgang für die Besprechungen eingesetzt werden.

Wir hoffen, dass alles möglichst schnell wieder anlaufen kann. Müssen aber auch dabei darauf verweisen, dass in den einzelnen Bundesländern und durch Allgemeinverfügungen der Gemeinden unterschiedliche Voraussetzungen gelten, auf die wir als Ihr Spitzenverband nur begrenzt Einfluss nehmen können.

Ihre Mona Küppers
für das Präsidium des DSV

20.4.2020 Webredaktion

Der DSV hat seine präzisierten Forderungen an die Politik auf seiner Homepage aktualisiert.

 

14.4.2020 Webredaktion

Vom Hamburger Seglerverband und dem Deutschen Segler Verband haben uns folgende E-Mails erreicht:

Liebe Vereinsvorsitzende,

es gab verschiedene Nachfragen zu den Aktivitäten des Hamburger Segler-Verbandes e.V. in der aktuellen Situation, welche auch uns Hamburger Bootssportler sehr stark einschränkt, da wir Häfen, Vereinsgelände und Winterlager nicht nutzen dürfen.  Seit Veröffentlichung der Allgemeinverfügungen in den verschiedenen Bundesländern hat sich unser Verband im Interesse der Hamburger Segelvereine auf allen uns zur Verfügung stehenden sportpolitischen Ebenen engagiert, d.h. insbesondere gab es Gespräche mit dem Sportamt Hamburg, dem Hamburger Sportbund, dem Deutschem Segler Verband u.a. In fast täglichen Gesprächen mit diesen Institutionen und im Schulterschluss mit anderen Landessportverbänden, die vergleichbare Probleme mit der Umsetzung der Verfügungen haben (Ruderer, Kanuten) wurde und wird versucht, die Vorbereitung der Segelsaison für die Bootseigner zu ermöglichen.  Über den Fortgang dieser Bemühungen halten wir Sie, unsere Mitgliedsvereine, auf dem Laufenden. Wir hatten Sie u.a. per Vereinsmailing vom 19.03.2020 informiert und seitdem hat sich leider an der Situation in Hamburg nichts geändert.  Dass unsere Bemühungen um das Betreten der Yachthäfen und die Arbeit an den Booten bisher nicht von Erfolg gekrönt sind, bedauern wir sehr. Die Gründe dafür sind Ihnen allen aus den zahlreichen Presseveröffentlichungen bekannt. Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen haben nach Ansicht der politischen Gremien derzeit höchste Priorität. Ausnahmegenehmigungen für Sportler werden nur sehr restriktiv erteilt, z.B. an Profisportler unter Auflagen.   

Außer von uns werden Sie vom Hamburger Sportbund informiert und die meisten von Ihnen auch von der Hamburger Yachthafengemeinschaft, soweit Ihr Verein dort Mitglied ist. Die Situation im Hamburger Yachthafen ist für uns Hamburger besonders ärgerlich, da einerseits in Schleswig-Holstein das Arbeiten an Booten im Winterlagen durch Einzelpersonen unter Einhaltung der Abstandsbeschränkungen zulässig ist, aber andererseits Hamburger nicht „zu Freizeitzwecken“ nach Schleswig-Holstein einreisen dürfen. In der Folge dürfe de facto nur Schleswig-Holsteiner in Schleswig-Holstein an ihren Booten arbeiten, Hamburger nicht. Dies wurde und wird von vielen als ungerecht und unsachgemäß empfunden und von vielen als Kleinstaaterei kritisiert. Es gab hierzu diverse Gespräche, sowohl auf Verbandsebene als auch auf politischer Ebene, teilweise gab es Missverständnisse und Fehlinformationen. Letztlich hatten die Gespräche keinen Erfolg, was wir sehr bedauern.

Seien Sie versichert, dass sich die Verbände und der HSB auf allen Kanälen darum bemühen, den Sportbetrieb nicht nur für Bootseigener wieder möglich zu machen. Vergessen sie bitte nicht, dass die aktuellen Maßnahmen nicht aus Willkür geschehen, sondern dazu dienen, eine nie gekannte weltweit prekäre Gesundheitssituation in den Griff zu bekommen.

Wir befürchten, dass es uns nicht gelingen wird, eine „Lockerung und Vereinheitlichung“ der Einschränkungen zu erreichen, bevor sie von behördlicher Seite erfolgt. Es ist also noch etwas Geduld gefragt. Wenn wir dadurch dazu beitragen können, dass gesundheitliche und familiäre Nöte in unserem Land nicht Überhand nehmen, ist es das wert.

Wir wünschen Ihnen und uns allen ein baldiges Ende dieser Pandemie und dass wir die wunderbare Freiheit auf dem Wasser bald wieder genießen können.

Hamburger Seglerverband

 

Nachstehend der Text der E-Mail des Deutschen Segler Verbandes 

Liebe Vereinsvertreterinnen und -vertreter,

die anhaltende Corona-Pandemie legt Segelsportdeutschland immer noch lahm.

Gemeinsam mit dem DOSB und anderen Wassersportverbänden sind wir im Gespräch mit Politik und Verbänden, um zu erreichen, dass die Einschränkungen für uns Seglerinnen und Segler bundesweit einheitlich gelockert werden und wir alle den Segelsport – unter Berücksichtigung der zu wahrenden Distanz – wieder ausüben können.

Bis es soweit ist, können Sie Ihrem Lieblingssport aber auch online nachgehen. Nachfolgend stellen wir Ihnen zwei eSailing-Regatten vor.
Gern können Sie diese E-Mail auch an Ihre Mitglieder weiterleiten bzw. auf Ihrer Webseite veröffentlichen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien schöne – und gesunde – Ostern!

Ihre
Mona Küppers


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Deutsche Meisterschaft im eSailing
Noch bis zum 1. September läuft die Deutsche eSailing-Meisterschaft des DSV in Kooperation mit World Sailing und Virtual Regatta. Bislang nehmen über 1300 Seglerinnen und Segler an der Meisterschaft teil. Die besten zehn qualifizieren sich automatisch für die Playoffs eSailing World Championship Finals in der zweiten Jahreshälfte. Zur Deutschen Meisterschaft gelangen Sie hier.

eSailing Bundesliga
Morgen, am 10. April, startet die eSailing-Bundesliga. Startberechtigt sind alle Segelvereine, die Mitglied im DSV sind. Jeder Verein nominiert seine jeweils besten virtuellen Seglerinnen und Segler. An sieben Spieltagen treten die Clubs dann in jeweils fünf kurzen Rennen gegeneinander an. Die besten sechs Vereine treten beim Finale am 5. Juni gegeneinander an. Weitere Informationen zur eSailing-Bundesliga finden Sie hier.

Probieren Sie es doch mal aus und nehmen Sie an einer Online-Regatta teil. Wir meinen: So lässt sich die Wartezeit, bis wir wieder aufs Wasser dürfen, um einiges leichter ertragen

 

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