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Berichte / Ausbildung

Bei uns kann man in jedem Alter segeln lernen.

Hier schreiben Anfänger und Fortgeschrittene über ihre Erlebnisse:

Ein SKS Praxistörn vom 4.bis 8.Mai 2016

1040 SKS 4Monate des Theorieunterrichts sind an uns vorübergegangen. Die SBF-Prüfungen liegen hinter uns, und auch der Winter verabschiedet sich so langsam endgültig. Nun wird es Zeit, ein wenig praktische Segelerfahrung zu sammeln oder zu vertiefen. Drei Segelyachten und ihre Eignerinnen und Eigner boten daher Teilnehmerinnen und Teilnehmern des SKS-Kurses an, ein Wochenende mit ihnen auf ihren Yachten zu verbringen. So wurden sechs Personen auf die „Circle“ (Raschdorf), die „Luise“ (Lunau) und die „Now“ (Six) verteilt. Das Wetter sollte über Himmelfahrt besser werden. Der Aussicht auf einen schönen Törn nach Helgoland stand also eigentlich nichts mehr im Wege, wäre da nicht die Sache mit dem Wind. Nachdem um 13.30 Uhr endlich alle Teilnehmer an Bord angekommen waren, konnte es losgehen. Die letzten Sachen wurden verstaut und Kurs Richtung Cuxhaven aufgenommen.
Die Sonne schien, aber der Wind ließ uns ein wenig im Stich. Das Setzen der Segel haben wir daher nach zweimaligem Versuch endgültig gelassen und haben es mit Motorkraft an diesem Abend bis in die Oste geschafft, um dort zu ankern. Mit Blick auf einen wunderschönen Sonnenuntergang trafen hier die „Luise“ und die „Now“ wieder zusammen. Die Windvorhersagen waren weiter nicht sehr vielversprechend, so dass wir uns kurzentschlossen entschieden, eine kleine Nachtschicht einzulegen. Mit der Tide sollte es gegen 01.00 Uhr weiter Richtung Helgoland gehen. Kurz vor Cuxhaven hatte sich an den Windverhältnissen leider noch immer nichts geändert, so dass wir mit der Aussicht auf ein wenig Schlaf einen Zwischenstopp in Cuxhaven einlegten. Vor allem für uns Mitsegler war diese Nachttour eine interessante Erfahrung, sind gerade nachts doch einige Sachen mehr, andere dafür weniger zu sehen.
Nach ein paar Stunden Schlaf trafen wir am nächsten Morgen im Hafen auch die „Circle“ wieder, die ohne Nachterfahrung den Weg nach Cuxhaven bestritten hatte. Gemeinsam wurde beschlossen, am Nachmittag den Weg nach Helgoland zu wagen. Nach einer sonnigen Tour unter Spi trafen wir mit der „Luise“ gegen 19.30 Uhr im Hafen von Helgoland ein. Hier war Päckchenliegen angesagt. Man hat sich also genau überlegt, wohin man ging, bevor man den Weg über etwa acht Schiffe antrat. Da hatten wohl noch mehr die Idee, an diesem Wochenende nach Helgoland zu segeln. So traf der eine oder andere auch Bekannte auf der Insel wieder.
Am Abend wurde noch eine Helgoländer Spezialität in der „Bunten Kuh“ gekostet. Ob Möweneier für den Grog verwendet wurden, muss leider unbeantwortet bleiben. Freitag war dann viel Zeit für gemeinsames Zusammensitzen, Landspaziergänge, Shoppingtouren oder Erholung im Salzbad.
Sonnabendmorgen gegen 06.00 Uhr sollte es dann wieder Richtung Heimat gehen. Im Hafen hieß es also erst mal Nachbarn wecken und dann im Kollektiv ablegen. Eine Tour gegen den Wind mit viel Kreuzerei stand uns bevor. Direkt nach dem Verlassen des Hafens gab es auf der „Luise“ auch den ersten Seekranken, so dass nur noch zwei Personen voll einsatzfähig waren. Zum Glück waren das Wetter gnädig und die Wellen nicht besonders hoch, so dass es schnell besser ging. Wieder in Cuxhaven angekommen, war dann alles wieder gut. Nach einer Dusche im Hafen und leckerem Abendessen klang der Abend mit einem gemeinsamen Treffen aller Teilnehmer auf der „Now“ aus. Müdigkeit machte sich unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tour breit, so dass alle froh waren, als sie endlich in der Koje lagen und schnell in den Schlaf fanden.
Nach den entspannten ersten Segeltagen sollte die Tour zurück auf der Elbe noch einmal anstrengend werden. Da Wind gegen Tide stand, kämpften wir uns, mit zum Teil gerefftem Segel, kreuzend durch die Wellen. Nur langsam kamen wir voran, so dass kurz vor Kippen der Tide dann doch der Motor herhalten musste. Die letzten Meilen wurden dann ohne Segel mit entgegenkommender Auslaufparade des Hafengeburtstages bestritten. Nach Ankunft im Hafen ging das Aufklaren recht schnell, da nach viereinhalb Tagen alle Mitsegler doch recht gut eingespielt waren. Froh und glücklich kehrten alle nach einem tollen Segelabenteuer heim.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Skipper und ihre Yachten.

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Maike Oldach und Jakob Ungerer

Ein langes Wochenende mit der "Luise" und der "Now" von Hamburg nach Helgoland.

  13.05.2014 Verena Becker & Volker Six (Holly).

Über das lange Wochenende um den 1. Mai 2014 fanden sich genügend Teilnehmer aus den SVAOe-Führerscheinkursen, um zwei Boote zu bemannen und ausführlich zu segeln und Erfahrungen zu sammeln. Wer den Sportküstenschifferschein (SKS) ablegen will, muss einiges an Praxis nachweisen.

ausbildungstrn_2011Erfolgreicher SVAOe-Ausbildungstörn 2011

Katja Stannek, 23.9.2011.Im Zuge des Ausbildungsprogramms der SVAOe für Erwachsene fand vom 20. bis zum  28. August ein Ausbildungstörn mit der Segelyacht „Tamam“, Eigner, Schipper und Ausbilder Peter Zösch, statt. Die Fahrt führte von Flensburg-Sonwik über die Häfen Marina Minde, Hørup Hav, Sonderburg, Dyvig, Kalvø, Sonderburg zurück nach Sonwik.

Silke Matz, 18.8.2010

Leicht hatten sie es nicht mit mir – Götz und sein kompetentes Team an Referenten und Instruktoren, die es sich im letzten Winter ehrenamtlich zur Aufgabe gemacht hatten, auf diverse Führerscheine vorzubereiten.

Unermüdlich haben sie sich angestrengt, den schon erfahreneren Kursteilnehmern und sogar auch mir das Navigieren und die umfangreichen nautischen Weisheiten der Vergangenheit und Gegenwart zu „verklickern“. Nicht nur Zusatztermine für die Navigation und das Einüben der Knoten wurden arrangiert. Auch für die praktische Bootserfahrung mit dem „Falke“n setzte sich Götz mit großem zeitlichen Einsatz mehrfach engagiert ein.

Prüfungsteilnehmer SSS 09„Warum tun wir uns das eigentlich an?“ 

von Stephan Lunau.  

In der erprobten Zusammenarbeit zwischen dem SCRhe  und der  SVAOe  wurde  im Winter 2008/2009  auch ein Lehrgang zum Erwerb des Sportseeschifferscheins durchgeführt. Neun Personen nahmen teil – eine Frau und  acht Männer. Ich darf sagen, dass wir alles erfahrene Segler sind, zum Teil mit eigenem Schiff. Dennoch haben wir eine Menge hinzu gelernt.

Von Rosi Eckhoff. Sicher, dass das so heißt? Nicht „leere Gänge“? Manchmal kommen da Zweifel auf. Mit „leere Gänge“ sind natürlich nicht die absolut fitten Referenten gemeint, die uns in Bootshandling, Crewmanagement, Segeltrimm und Wettfahrt-Regeln geschult haben, sondern eher die Gehirnwindungen der Zuhörer. Innerhalb von 7 Tagen haben wir drei Lehrgänge absolviert, die speziell für Regattasegler gedacht waren und schon sehr in die Feinheiten gingen.Es waren an den drei Abenden jeweils zwischen 30 und 40 Personen anwesend, wobei besonders zu erwähnen ist, dass zwei Drittel der Anwesenden aus der Jugend- und Junioren-Gruppe der SVAOe kamen.

Ersthelfer-Lehrgang18.Januar 2009, Rosi Eckhoff-Schütt
Am Freitag haben einige Crew-Mitglieder den berühmt berüchtigten Ersthelfer-Kurs absolviert. Nun wissen wir, wie wir Bewusstsein, Atmung und Kreislauf, BAK eben, kontrollieren können und wie wir damit umgehen, wenn einer schon so "richtig sch.........e" aussieht. "Nicht lang schnacken, Kopf in' Nacken" heißt die Devise, und wenn er schnauft, dann wird er fix auf die Seite gerollt. Geht auch, wenn der "er" eine "sie" ist.

Es gab natürlich noch mehr zu lernen und das wurde intensiv gemacht. Nehmt euch in Acht, wenn wir mit dem Defibrillator über den Steg laufen! Wir können damit umgehen.....

  

... Zöschies Gutenachtgeschichten

 

Am Freitag den 11. 08.06 kamen wir alle in Flensburg Sonwik an, jeder mit unterschiedlichen Vorkenntnissen und Erwartungen, und gespannt, wie wir wohl alle miteinander zurecht kommen würden, da wir uns alle vorher nicht kannten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden wir ein eingespieltes Team. Während dieser 8 Tage umsegelten wir weiträumig die Insel Als, mit Zwischenstopps in Minde, Sønderborg, Åbenrå, Årøsund, Fåborg und zurück nach Flensburg über Sønderborg und Minde. Peter legte vom ersten Tag Wert darauf, dass wir ein Gefühl im Umgang mit seiner Tamam bekommen, so konnten sich diverse Segler auf der Förde wundern, warum sich ”unser” Schiff je 3x über Steuerbord und Backbord drehte. 

 

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