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21.5.2019, Corina Thiermann
Am letzten Wochenende waren die 36 Teams der 1. Und 2. Bundesliga zu Gast beim Konstanzer Yachtclub am Bodensee. An insgesamt drei Tagen sollten wieder 96 Rennen in 15 Flights gesegelt werden. Leider war schnell klar, dass der Wind sich am Wochenende sehr bitten lassen würde. So startete eine Lange Episode des Wartens mit viel Sonne und immer einer kleinen Brise Wind - aber nur an Land! Freitag gab es also keine Rennen.

Sonnabend früh, entgegen jeglicher Windvorhersagen, konnten wir dann endlich aufs Wasser, und der erste Flight wurde gesegelt. Die Bedingungen waren zu keiner Zeit leicht, wie auch an dem folgenden Tag: Dreher, Windstreifen und allgemein wenig „Druck“. Jeder auch noch so kleine Fauxpas kostete viel.
Ab Sonnabendmittag machte sich die mangels segelbarer Bedingungen überschüssige Energie der Segler bemerkbar: Wikinger Schach, Fußball, Kniffel und Kartenspiele schafften Abhilfe. Die Segler, die Freitag noch viel in kleinen Gruppen gechillt und entspannt hatten, wurden immer aktiver. Das entging auch den Verantwortlichen der SBL nicht. Kurzerhand wurden zwei große Stand-up Paddelboards organisiert, auf denen immer zwei Teams (jeweils ein Team der 1. und 2. SBL) zusammen Platz fanden. Ein Sprint zum Luv Fass, Tonnenrundung und wieder zurück. So lernten wir die Mannschaft der SV03 aus Berlin etwas besser kennen, mit der wir zusammen an den Start gingen. Keiner fiel ins Wasser, zumindest nicht bei uns an Bord, jedoch eine etwas schlangenförmige Annäherung zum Luv Fass kostete uns den Sieg. Dieser ging an das Team Hemelingen/Eckernförde, Glückwunsch dazu.
Danach, es war mittlerweile 18:30 Uhr, ging es nochmal mit den Booten aufs Wasser. Aber der Wind ging so schnell wie er auch gekommen war. Kein weiteres Rennen wurde gesegelt.
Der Druck stieg am letzten Segeltag, auch seitens der Organisatoren. Wieso zeigt ein kleiner Ausflug in die Regularien der Bundesliga: Zur Gültigkeit einer Regatta müssen mindestens 3 gültige Wettfahrten pro Club in der Wertung vorhanden sein. So nutzte man am Sonntag jeden noch so kleine Möglichkeit, um ein Rennen zu starten: Abbruch, Tonnenverlegen, Startschiff verlegen und das alles Zack auf Zack. Eine unglaubliche Leistung unserer Wettfahrtleitung, und tauschen wollte da definitiv niemand.

Die bereits erwähnte schwierige Windsituation und das Glück nicht so recht auf unserer Seite bescherte uns am Ende des Tages eine Serie von 3-5-6-6. Die reichte dann am Ende nur für einen 17. Platz. Zufrieden sind wir mit unserer Leistung natürlich nicht. Dennoch können wir viel aus den vier gesegelten Wettfahrten mitnehmen, was uns und den restlichen Bundesliga Kader weiter nach vorne bringen wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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