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Die Beteiligung, vor allem an der Hauptregatta Rund Helgoland, war so groß wie seit Jahren nicht. So haben an den einzelnen Regatten der Nordseewoche mit wechselndem Erfolg auch wieder SVAOeer teilgenommen. Hervorzuheben sind die beiden Gruppensiege der von Arne Ipsen gesteuerten „Philomena“, einer Grand Soleil 46.3 auf den Wettfahrten Cuxhaven-Helgoland und Helgoland-Edinburgh und die beiden Spitzenplätze der Henze 31 „Ballerina II“ von Berend Beilken und Swantje Jacobsen im Family-Cruiser-Cup auf den Wettfahrten Cuxhaven-Helgoland und Rund Helgoland, auch wenn sie nach anfänglichem Sieg durch Änderung ihres Rennwertes einvernehmlich auf Platz zwei zurücktraten. Für die Familie war es nicht nur die erste Teilnahme an einer Nordseewoche, sondern ihr erster Törn überhaupt nach Helgoland.  

Die „Mischcrew“ (BSC/SVAOe) der neuen „Pax“ segelte beharrlich gut und sorgte dafür, dass die neue IMX 40 von Klaus-Uwe Stryi ständig auf den vorderen Plätzen zu sehen war. Hamburg-Cuxhaven wurde sie Gruppenerste, rund Helgoland dritte und auf den Wettfahrten 11 bis 13 in der Gesamtwertung ebenfalls dritte. Wer war noch dabei? Die neue „Cool Runnings“ (Eggert Schütt) sowie Heiko Tornows von Daniel Rüter gesteuerte neue X 482 „Luv“ zeigten noch verhalten die Zähne, und die alten Kämpen „Hille Hex“ (Dr. Tönnies Hagelstein), „Panda“ (Axel Godefroy) „turbemus“ (Jürgen Raddatz) mussten sich meist mit mittleren Plätzen in den großen Gruppen zufrieden geben.Für alle war es ein Super Segel-Pfingstfest, und das ist schließlich die Hauptsache.

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

von Familie Beilken-Jacobsen.   Bis kurz vor Nachmeldeschluss am 27. Mai waren wir immer noch am Überlegen: Sollen wir nun teilnehmen oder sollen wir lieber nicht? Die Argumente gingen hin und her. Auf der „lieber nicht Seite“ standen die kleine Mannschaft, bestehend aus nur drei Personen, darunter unsere 12 jährige Tochter und der Umstand, dass wir noch nie auf der Nordsee unterwegs gewesen waren. Auf der anderen Seite  die Möglichkeit, so behütet wie sonst nicht, die erste Segeltour nach Helgoland zu unternehmen. Zum Glück entschieden wir uns für eine Teilnahme! Was hätten wir sonst alles versäumt. Allein das Gefühl, ein Teil des großen Ganzen zu sein, war schon überragend.  

An der traditionellen Zubringerregatta von Wedel nach Cuxhaven nahmen wir nicht teil, da uns die entsprechende Vermessung fehlte. Da wir bei der Regatta Cuxhaven - Helgoland in der ersten Gruppe gestartet waren, hatten wir das Vergnügen, die größeren und schnelleren Jachten unter Spinnaker aufkommen zu sehen. Als wir gerade die „Hexe“ im Blick hatten, sahen wir, wie deren Gennaker auf einmal hoch oben im Top riss. Nicht gerade schön für die Besatzung der „Hexe“, aber das Bild, ähnlich einer platzenden Seifenblase, war schon beeindruckend. Die Mannschaft hatte dann einige Mühe, des im Wasser befindlichen und bremsenden gewaltigen Stoffberges Herr zu werden. Aber sie haben das fix hingekriegt.  Für uns als Teilnehmer des „Family-Cruiser-Cups“ (FCC) war ja der Gebrauch eines Spinnakers oder Gennakers nicht vorgesehen, so dass wir die Regatta um Einiges entspannter angehen konnten. Aufgrund der tollen Wetterlage - der Wind blies frisch aus Nordost - hatten wir sowieso unsere Wunschbedingungen. Fast auf einem Bug und mit großer Genua konnten wir die ganze Strecke hinter uns bringen. 

Auf Helgoland angekommen, lagen wir mittig in einem Päckchen aus ungefähr 18 Booten. Neben uns Ratte mit seiner „Turbemus“. Es ist ja immer schön, einen Clubkameraden neben sich zu wissen. Tja, und als dann die ersten Ergebnisse am Brett von der Wettfahrtleitung angeschlagen wurden, war unsere Freude doch sehr groß als wir uns auf Platz 1 unserer Gruppe wieder fanden!. Ein paar Tage später wurde daraus allerdings der zweite Platz, nachdem unser Rennwert fairer Weise nach oben korrigiert worden war. Das geschah ebenfalls auf den weiteren Regatten, so dass wir insgesamt einen zweiten Platz im FCC erreicht haben. Was uns immer noch zu Freudentänzen veranlasst. Das ist für unsere erste Teilnahme an einer Nordseewoche natürlich ein außerordentlich befriedigendes Ergebnis.  

Helgoland selber war für uns im Prinzip Neuland. Wir waren zuletzt als Jugendliche (und Rosalie noch nie) auf dieser schönen Insel zu Gast gewesen. Die Erkundung des Oberlandes war das reinste Naturerlebnis. Das Flair dieser toll organisierten Veranstaltung und die vielen phantastischen Schiffe, alles war wirklich anregend und erholsam.  Das macht eindeutig Lust auf mehr, und da wir jetzt ja wissen, wo Helgoland liegt, kommen wir bestimmt wieder. Spätestens zur Nordseewoche 2010.  

 

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