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27.9.2020 Hartmut Pflughaupt 

Schon am Sonnabend war Rasmus den Veranstaltern und Teilnehmern des Senatspreises nicht gerade hold, sprich geizte mit dem Wind. Und die Vorhersagen der verschiedenen Wetterpropheten wie Windfinder, Windy, YR und WetterOnline ähnelten sich doch stark mit ihren Mäßig-Wind-Vorhersagen. Und sie waren sich mit der Farbe des Himmels einig: Grau.

Und genauso kam es dann auch leider. Recht wenig Wind, ein grau in grauer Himmel, aus dem immer wieder einige Tropfen fielen.

Aber unser Wettfahrtleiter Lui schickte das Feld von 28 Yachten auf die kurze Strecke vom Yachthafen gegen die Tide unter bunten Vorsegeln elbab zur Tonne 118, hoch am Wind - für manche Teilnehmer durch Winddreher dann auch wieder raumschots - bis zur grünen Tonne vor dem Schulauer Fährhaus und zurück zum Ziel vorm Yachthafen. Mit etwas mehr als einer Stunde war die "Edelweiß" schnellstes Schiff. Auf den Letzten wartete die Zielcrew dann allerdings noch einmal fast eine Stunde.

Bekanntlich müssen die Regattateilnehmer im Achterstag einen Zahlenwimpel fahren, der ihrem Start entspricht. Was aber tun wenn der notwendige Winpel nicht an Bord ist? Dann ist eben halt Kreativität gefragt.

Kreative Starterflagge Rampendahl

Alles in Allem eine unspektakuläre Wettfahrt mit nahezu keinen Beeinträchtigungen durch die Berufsschifffahrt. Nur der Bagger Tristao Da Cunha kam elbauf. Das Feld befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg zur bzw. von der Tonne 125 auf der Süd. Und was macht der Bagger? Geht ganz auf die Nord! Toll! Kann das Miteinander auf der Elbe nicht immer so sein?

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Nachdem die Elbe-Auftakt-Regatta coronabedingt ausgefallen war, sollte es in diesem Jahr bei der Elbe-Ausklang-Regatta eine zweite Wettfahrt geben, quasi als Wiedergutmachung der Wettfahrtleitung. 10 Minuten nach dem Zieldurchgang des letzten Bootes ging es in zwei Starts wieder elbab zur Tonnen 118. Leider war ein Teilnehmer beim Start etwas zu schnell und war zu früh über der Linie, was dem aufmerksamen Wettfahrtleiter aber nicht entging.

Auf dem Weg elbab kam dann doch noch ein großer Containerfrachter. Da das Feld aber an derr Nord der Wendemarke entgegenstrebte ergaben sich daraus keine hakligen Situationen.

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An der Wendemarke lag das Sicherungsboot Kristina mit Marcus und Ole und zeigte Flagge "K": Bahnverkürzung mit der Maßgabe von hier direkt ins Ziel. Hinter Hans-Kalb-Sand wären wohl auch viele Teilnehmer "verhungert".

 

Und hier das Statement von Marcus Boehlich in seiner E-Mail an die Regattateilnehmer:

Liebe Freunde der SVAOe Elbe-Ausklang Regatta,

ja, ich habe euch belogen! Ich hatte euch „gewohnt schönes Wetter“ versprochen, was definitiv nicht eingetreten ist. Gestern wurden wenigstens noch 4 Windstärken vorhergesagt, heute Morgen war es auch damit vorbei. Immerhin, so richtig geregnet hat es erst, als im Auto saß.

Hätte man etwas besser machen können? Ich glaube unser Wettfahrtleiter Lui hat mit seinem Team das Maximum aus dem heutigen Tag herausgeholt.

Hier die Ergebnisse und die Wanderpreise. Ratte wird die Gruppenpreise gravieren lassen und unser Büro wird sie dann zuschicken. Schade, dass wir zur Zeit nicht in unserem Clubhaus gemeinsam essen und ein schönes Bierchen trinken können, aber eines Tages wird ja wohl auch Corona besiegt sein. Ich hoffe der Winter wird nicht zu trübe und wir sehen uns 2021 beim Elbe-Auftakt wieder!

 

Abschließend natürlich wieder zwei Fotostrecken

von Tomas Krause

und Kai Rothenburg.

 

 

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