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Regatten / weitere Regatten

 von Johann Huhn

Die Nordseewoche jährte sich zum 75. Mal und dies mit Jubiläumswetter und traditionell großer Beteiligung. Über drei Zubringer-Regatten von Bremerhaven, Wilhelmshaven und Cuxhaven segelten mehr als 150 Yachten dem Ziel, der Nordseeinsel Helgoland entgegen.

SVAOe Yacht bei German Offshore Award unter den Top Ten

Februar 2009, JCS. Bei der zweiten Ausgabe des German Offshore Awards im Hamburger Rathaus wurde die Yacht „Gunvør XL“ von Karsten Witt mit einer Nominierung geehrt. Im Sommer hatte die „Gunvør XL“ mit einer Mannschaft der SVAOe (Thomas und Jonas Lyssewski, Daniel Rüter, Fabian Damm, Arne Moritz, Ian und Karsten Witt) Line Honors und den zweiten Platz in ORC auf der Bahn C (360 Seemeilen) bei "Gotland Rundt" geschafft.

„Fun" Hamburger Folkebootmeister!

Meisterschaften der Folkeboote und J24-Klasse

von Klaus Pollähn 

Es war wie dafür bestellt: blauer Himmel über dem Mühlo. Nachsommerwetter wie es im Buche steht, dazu Wind aus östlichen Richtungen, sogar mehr als Windfinder.de uns versprechen mochte. So kamen bei ihrer gelungenen Hamburger Meisterschaft der Folkes und J24 sogar alle angepeilten fünf Wettfahrten zustande. Unsere rührige Folke-Chefin Ute Kowitz freute sich, dass ein eigener Schwerpunkt auch ohne zugereiste Skipper zustande kam. Man sah einen prominenten Berliner Schotten und einen erfolgreichen Starbootsegler im Folkecockpit, und Ove Simonsen unterbrach sein Lauftraining, um wieder mit uns auf Dreieck zu regattieren. Danke!

26. Schiffahrtsregatta trotz Flaute ein Erfolg

Still ruhte die See, und hoch gingen die Stimmungswogen. Zwar herrschte „Kaiserwetter" am letzten Augustwochenende, aber leider gab es zu wenig Wind: Wegen der Flaute mussten die Bahnen der traditionell am letzten Augustwochenende zwischen Schleimünde und dem 34 sm entfernten dänischen Aerösköbing gesegelten Schifffahrtsregatta auf sieben Seemeilen verkürzt und die Zeiten schon am ersten Wegpunkt bei der Bredgrund-Süd-Tonne vom Wettfahrtteam genommen werden, wo bereits um 11.18 Uhr das erste Schiff die Ziellinie passierte. Die gewonnene Zeit wurde zum Baden, Sonnen und Klönen genutzt, bevor die Reise in den Zielhafen vorwiegend mit Motor angetreten wurde. Dort sorgte die 26. Auflage dieses Sommerfestes der Schifffahrtsbranche mit Festumzug durch die Inselgemeinde, Festessen, Entertainment, Small-talk und Feuerwerk bei den 1250 Teilnehmern wieder für ein Stimmungshoch.

Baltic-Sprint-Cup mit vier SVAOe-Booten

von Rosi Eckhoff

Liebe Vereinskameraden und Kameradinnen, ich habe es wirklich nicht gewollt, nicht schon wieder, aber unser Kommodore hat darauf bestanden, und sein Wort ist einfach Gesetz. Hier also ein kleiner Bericht vom Baltic-Sprint-Cup 2008. Auch in diesem Jahr war wieder alles anders, deshalb wird es ja auch nie langweilig, jedenfalls nicht für uns.

14. Bavaria-Balearen-Cup auf Mallorca 

Sturm richtete an Land als auch auf den Schiffen erhebliche Schäden an. So konnten in diesem Jahr nur vier Wettfahrten gesegelt werden. In der „Goldfleet“ siegte die Bavaria 38 „Sa Cometa“ von Kay Rothenburg mit Kai Jancke und Jürgen „Radde“ Radatz sowie einem nicht SVAOe-Gast Jürgen Langgast. Kay Rothenburg berichtet:

 

Wetterkapriolen Ende Oktober sind eigentlich auch auf Mallorca nichts Besonderes. Dennoch geriet diese Aussegelung des traditionellen Bavaria-Balearen-Cups wetterbedingt zu einer in jeder Hinsicht denkwürdigen Regatta. Die letzte Oktoberwoche wartete zunächst mit Sommerwetter und besten Segelbedingungen auf, doch dann schlug das Wetter um. Das dritte von insgesamt sechs angesetzten Rennen von Palma nach Puerto Andratx im Schutz der Insel konnte gerade noch gesegelt werden.

Die gesamte Regattaflotte machte im Club de Vela fest, wo auch das gemeinsame Abendessen stattfand. Doch am darauf folgenden Morgen brach im Hafen das Chaos aus: Schwere Orkanböen fegten durch den Naturhafen von Port Andratx und verwandelten das Hafenbecken in einen brodelnden Hexenkessel. Boote, die sich losgerissen hatten, trieben auch in die am Steg liegenden Yachten und beschädigten einige so schwer, dass sie nicht mehr auf eigenem Kiel nach Palma zurück konnten. Die Regattateilnehmer kamen mit dem Schrecken davon.

Auch wenn das Schlimmste nach zwei Stunden überstanden war, blieb das Wetter auch in den kommenden Tagen sehr stürmisch und die weiteren Wettfahrten mussten gestrichen werden. So standen die Sieger bereits nach den an den ersten Regattatagen gesegelten vier Wertungen fest. In der Goldfleet triumphierte die Bavaria 38 „Sa Cometa" mit dem Team um Kay Rothenburg, die zwei große Bavaria 49, die „Enjoy"  und die „Champagne" ganz klar auf die Plätze zwei und drei verwies. In der Silberfleet setzte sich die Bavaria 49 „Freya" durch.

Der Cup ist eine Markenregatta der Bavaria-Yachten, bei der die Teilnehmer fast ausschließlich mit Charterschiffen an den Start gehen. Hier geht es nicht um High-Tech, sondern um Segelspaß, so John Rossbach vom Veranstalter Yates Alemanes. Um möglichst homogene Starterfelder zu bekommen, wurden die Yachten in diesem Jahr mehr nach der Regattaerfahrung und den Ambitionen der Teams statt nur nach Größenklassen und Rennwert eingeteilt.

Auch wenn die Wetterkapriolen den geplanten Ablauf der Regattawoche beeinträchtigt haben, so gab es doch viele spannende und schöne Momente. Die Organisation der Regatta hat allen gut gefallen. Nach einer turbulenten Woche bedankte sich das Team von Yates Alemanes bei allen Teilnehmern und der Regattaleitung.

 

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